Therapiegruppe für Eltern verhaltensauffälliger Kinder Psychotherapeutische Gruppe für Eltern von Kindern mit Wahrnehmungsstörungen, hyperkinetischem Syndrom und weiteren vielfältigen Störungsbildern, die das Leben der Familie verändern. Miteinander wollen wir hinschauen, welche Ängste, Störungen, Krankheiten in uns ausgelöst werden und wie wir die gesunden Anteile in uns mobilisieren können. Termine 2010: die Gruppe macht eine Pause |
Zerrissen und missbraucht Erwachsene brechen ihr Schweigen Der Umfang der Gewalt in Familien lässt sich nur schwer abschätzen. Das Leben in der Familie gilt als Intimbereich. Insbesondere dann, wenn dieses Familienleben nicht der Ideologie der "heilen Welt" entspricht, darf nichts nach Außen dringen. Es wird selbst dann noch ein intaktes Familienleben vorgespielt, wenn die Familie auf Grund von Streit, Konflikten und Gewalt zerstört ist. Eingeladen zu dieser Gruppe sind Mütter und Väter, Frauen und Männer, die Gewalt in ihren Familien erlebt haben und ausüben. Wir wollen miteinander erfahren, wie Gewalt in uns entsteht. In dieser Gruppe soll darüber das Schweigen gebrochen werden. Wir wollen die hinter der Gewalt verborgenen Gefühle (der Angst, Wut, Trauer) wieder entdecken. Leitung der Gruppe: Dr. med. Helga Peteler, Kinder, Jugendärztin / Psychotherapie Benedikt Kisters, Familientherapeut Termine 2012: 11.01. / 25.01. / 08.02. / 22.02. / 07.03. / 21.03. 1. Halbjahr 18.04. / 02.05. / 16.05. / 30.05. / 13.06. / 27.06.
jeweils 19.15 Uhr |
Therapiegruppe für Eltern chronisch kranker Kinder Chronische Krankheiten verändern das Leben der Familie, bewirken teilweise Störungen. Wie können Familien mit diesen Belastungen und Veränderungen umgehen? In der psychotherapeutischen Gruppe suchen wir gemeinsam Wege, wie Eltern die Krankheiten ihrer Kinder tragen können und selbst dabei gesunden. 4wöchentlich Dienstag, 19.45 Uhr Termine 2012, 1. Halbjahr: 17.01. / 14.02. / 13.03. / 24.04. / 22.05. / 19.06.
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Konzept zur ambulanten Therapie bei sexueller Gewalt Keiner lebt für sich allein. Da wir alle in einem mehr oder weniger dichten Netz von Beziehungen leben, richtet sich unser Blick bei sexueller Gewalt auf alle Beteiligten. Diese Sicht ist am besten zu realisieren, wenn in getrennten Settings einerseits mit der misshandelnden Person, andererseits mit den nicht miss-handelnden Bezugspersonen sowie mit den Opfern gearbeitet wird. Wenn alle Beteiligten, zumindest die nicht misshandelnde Bezugsperson, die notwendige Vor-arbeit geleistet und ausreichende Stabilität erreicht haben, wird ein gemeinsames Gespräch mit der nicht misshandelnden Bezugsperson, dem Opfer und der misshandelnden Person angestrebt. Dabei kann die Realität der Misshandlung und der daraus folgenden Schädigung dargelegt, die misshandelnde Person zur Übernahme der Verantwortung bewegt und die Rahmenbedingungen für die Therapie abgestimmt werden. Ausgangspunkt des schädigenden Prozesses ist die misshandelnde Person - ... die die "günstigen" Situationen herbeiführt,
- ... die sich Zeit, oft sehr viel Zeit nimmt zur Vorbereitung der Misshandlung,
- ... die für die Geheimhaltung sorgt,
- ... die Opfer und soziales Umfeld manipuliert und ihr Tun positiv umdeutet,
- ... die das zugefügte Leid ausblendet.
Sie ist der Jongleur, der alle anderen manipuliert. Mein Angebot für den Therapie-Prozess: - Diagnostisch-anamnestische Phase im Einzelsetting
- Anschließende Therapiephase ausschließlich im Gruppensetting - nur wenn erforderlich zusätzliche Einzelsitzungen - mit männlichem Co-Therapeuten. Die Gruppen sind getrennt nach Jugendlichen und Erwachsenen. Die anderen sexuell Misshandelnden sind "Experten", die die Manipulationen erkennen und so effektiv intervenieren können. Es findet eine Ton-, meist eine Videoaufnahme statt. Ohne therapeutische Mitarbeit der nicht misshandelnden Bezugsperson ist keine Therapie der misshandelnden Person möglich.
Dreh- und Angelpunkt sind die nicht misshandelnden Bezugspersonen - ... Sie nehmen nicht wahr, was da im sonst gut vertrauten Raum zwischen Misshandler/in und Opfer geschieht,
- ... Sie deuten ihre Wahrnehmung evtl. falsch,
- ... Sie sind verunsichert, verwirrt, möchten geliebte Menschen nicht verlieren,
- ... Sie sind verletzt und destabilisiert.
Mein Angebot für den Therapie-Prozess: - Nach einer gewissen Anzahl von Einzelgesprächen Arbeit im Gruppensetting mit anderen Müttern, Vätern, Großeltern usw., bei professionellen Bezugspersonen (Erzieher, Betreuer etc.) Teamsupervisionen
- Ohne Bezugsperson ist keine therapeutische Arbeit mit der misshandelnden Person und/oder mit dem Opfer möglich.
Ziel des therapeutischen Prozesses: - Die eigene Verletztheit bearbeiten.
- Neue Stabilität gewinnen.
- Wahrnehmen und Aushalten des Leidens.
- Experten für sexuelle Misshandlung werden.
- Sexuelle Misshandlung nicht mehr als Ungeheuerlichkeit ausschließen.
Im Zentrum steht das Opfer - ... das sich schmutzig fühlt,
- ... das sich schuldig fühlt,
- ... das verwirrt ist,
- ... dessen Seele schwerst geschädigt ist.
Mein Angebot für den Therapie-Prozess: - Diagnostisch-anamnestische Phase im Einzelsetting mit evtl. Einbeziehung der Bezugsperson
- Therapiephase; wenn Gruppenfähigkeit besteht, im Gruppensetting, möglichst geschlechtsgemischt, Geschwister getrennt, in Altersstufen eingeteilt, mit Co-Therapeutin in klarem Rahmen.
- Bei Kinder und Jugendlichen ist ohne therapeutische Mitarbeit der nicht misshandelnden Bezugsperson keine Therapie möglich.
Ziel des therapeutischen Prozesses - Sich einen sicheren inneren Ort schaffen.
- Verantwortung für die Heilung übernehmen.
- Die Schuld dem belassen, dem sie gehört.
- Flash backs und Spaltungen reduzieren, evtl. ganz eliminieren.
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